Hallo meine Freunde,
Momentan bin ich gerade in Kroatien, ja versprochen ihr bekommt noch einen Beitrag darüber, aber nun zurück zu der Zeit in Schweden. 😉
Nach einem erholsamen Wochenende ging für uns die Arbeit am Montag los.
Die Männer fingen damit an Skizzen für das Gästehaus anzufertigen. Wo soll was hin, was brauchen wir, wie hoch und all die wichtigen dinge die man dafür braucht. Ich hingegen bevorzugte eine etwas weniger Mathematische und denkerische Aufgabe. Meine Aufgaben bestanden darin den Garten zu pflegen, pflanzen pikieren, Unkraut Jäten und alles mögliche.
Doch bevor die Männer mit dem Bau beginnen konnten, merkten sie das sie zu wenig Holz zur verfügung hatten. Somit musste sein Dad am nächsten Tag zum Sägewerk. Dienstag Vormittag beschlossen wir dem Gras eine neue Frisur zu verpassen. Mein Freund mähte den rasen und ich lief ihm hinter her und kehrte alles zusammen. Ich hatte völlig unterschätzt wie anstrengend so etwas war. Doch das gute daran war, es war nicht zu heiß zum Arbeiten.

Haus bauen
Nach dem wir mit dem rasen endlich fertig waren, macht wir uns an die erste Wand vom Gästehaus ran. Alles abmessen, zusammenschneiden, schrauben und am Schluss den kleinen Hügel hoch schleppen. Oben angekommen schraubten wir die Wand erst einmal fest. Nach dem wir die Wand noch abgesichert hatten betrachteten wir unsere Arbeit etwas genauer. Ich muss sagen es fühlt sich gut an so ein Haus zu bauen und es macht richtig spaß.
Am nächsten Tag fingen wir mit der zweiten Wand an. Wieder genau der gleiche Vorgang. Jedoch lief nicht alles wie geplant, denn unglücklicher weiße bin ich über ein Brett gestolpert und so mit meinem Ellebogen und meiner Hand gegen die am Boden liegende Wand. Das Ergebnis; eine geprellte hand und ein schmerzender Ellebogen.
Das bedeutet für mich Pause fürs Arbeiten, zumindest solange bis es nicht all zu sehr schmerzte.
Leider muss ich sagen vergingen die Zwei Wochen viel zu schnell und somit war es wieder an der Zeit aufzubrechen. Mittwoch um drei Uhr morgens, als gerade die Sonne aufging machten wir uns auf den Weg nach Hause. Mit der Fähre ging es nach Polen. Von Polen nach Friedensau wo wir einen kurzen stopp bei Freunden machten und von dort zurück nach Österreich.
Alles in allem habe ich die Zeit in Schweden sehr genossen und ich freue mich schon wieder auf das nächste mal.
See you soon,
Miss Ellis